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EUR - RUB Rubelkurs Prognose, Entwicklung, Empfehlung, Einschätzung.

Meine Einschätzung zum Rubel und zur aktuellen russischen Politik, Stand 03.03.2014

Wie schon von mir bei Kursen von 47,51 am 24.01.14 vorhergesagt ( siehe Meldung weiter unten ) hat der Rubel heute die Kursmarke von 50 Rubel für einen Euro nach oben durchbrochen.

 

Am Freitag sind wir noch kurzzeitig an der 50 Rubel Marke abgeprallt. Der Tageshöchstkurs lag bei 49,9989 und der Schlusskurs bei 49,8028 Rubel pro Euro, unter normalen Umständen wäre auf dem Niveau eine kurzfristige Konsolidierung möglich gewesen. Nachdem sich aber am Wochenende die Ereignisse auf der Krim und in der Ukraine überschlagen haben, musste man schon mit dem heutigen Durchbruch nach oben rechnen.

 

Der Tageshöchstkurs heute am frühen Morgen lag bei 50,8388, der aktuelle Kurs liegt bei 50,2337 Rubel pro Euro. Die russische Zentralbank hat zur Stützung des Rubels die Zinsen von 5,5 % auf 7 % angehoben. Die Börsenkurse in Moskau brechen massiv ein und verlieren zur Zeit über 12 % . Beim Rubelkurs muß man nun in den nächsten Tagen schauen, ob er nachhaltig nach oben ausbricht.

 

Meiner Einschätzung nach, hat die russische Regierung im Moment kein großes Interesse an einem zu schwachen Rubel! Da, mit der Absicherung der überwiegend russischen Bevölkerung auf der Krim, durch die russische Armee, die Wellen der Empörung im Westen und in Kiew hochschlagen.

Wenn jetzt auch noch mit einem zu schwachen Rubel die Inflation in Russland angeheizt wird, würde man das Risiko eingehen, auch die eigene Bevölkerung gegen sich aufzubringen. Denn die Importpreise würden massiv ansteigen und auch die Reisen ins Ausland entsprechend teurer werden.

 

Es ist also durchaus möglich, dass nach einer kurzfristigen Übertreibung nach oben, der Kurs wieder unter die Marke von 50 Rubel pro Euro zurückfällt. Sollte der Kurs allerdings nachhaltig nach oben ausbrechen liegen die nächsten Widerstände bei 52 und 54 Rubel pro Euro.

 

Zur aktuellen Lage auf der Krim und in der Ukraine wundere ich mich doch sehr, wie überrascht und empört der Westen und die USA jetzt reagieren. Man musste doch damit rechnen, dass sich Russland die indirekte Bedrohung ihrer Grenzen durch den Westen nicht gefallen lassen kann und gefallen lassen wird.

 

Nachdem Russland und Präsident Vladimir Putin in den letzten Jahren durch den Westen immer wieder vor vollendete Tatsachen gestellt wurde, blieb ihm auf der Krim und in der Ukraine doch gar nichts anderes übrig, als so zu handeln wie er es zur Zeit tut. Ansonsten würde er nicht nur sein Gesicht verlieren, sondern man würde es ihm als Schwäche auslegen. Russland braucht aber einen starken Präsidenten, angesichts der Größe des Landes und der über 100 verschiedenen Nationalitäten die dort leben.

 

Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken, dass ich mit allem einverstanden bin, was die Probleme in Russland betrifft. Ich denke, das hat man an meinem letzten Artikel schon gesehen. Aber man muss doch auch mal fair sein und die russische Seite sehen.

 

Was ist bisher auf der Krim geschehen. Man muss sich hier leider immer weitgehend auf die Medien verlassen, wenn man nicht selber vor Ort ist. Russland versucht durch den Einsatz seiner Armee die eigenen Interessen und die der mehrheitlich russischsprachige Bevölkerung zu schützen. Das ist ihm anscheinend über das letzte Wochenende auch ohne Blutvergießen gelungen. Ob legitim, oder nicht sei mal dahingestellt, aber letztendlich blieb ihm nichts anderes übrig.

 

Wie legitim die Übergangsregierung in Kiew ist, wird sich hoffentlich in naher Zukunft durch freie und faire Wahlen noch raus stellen. Ich denke aber, es sollte jedem dort klar sein, dass es nie zu einer Einbindung der Ukraine in die Europäische Union kommen wird, ohne die Zustimmung von Russland.

 

Meiner Meinung nach, gibt es für die Ukraine nur einen Weg und der heißt, Eigenständigkeit und Partnerschaft mit Russland und dem Westen.

 

Das gleiche gilt für die Krim. Autonomie und Unabhängigkeit von Russland und der Ukraine, aber in guter Partnerschaft zu beiden Ländern. Außerdem Respektierung der abgeschlossen Verträge mit Russland in Bezug auf die Schwarzmeerflotte.

 

Ich denke, dass es für Präsident Vladimir Putin letztendlich nicht um den Stützpunkt auf der Krim geht, sondern um den Vormarsch des Westens an seine Landesgrenze. Denn er weiß auch, dass ihm die Flotte im Schwarzen Meer nicht von Nutzen ist, wenn ihm die Türkei, die Durchfahrt zum Mittelmeer durch den Bosporus verweigern sollte. Was durchaus möglich wäre, wenn die Interessen der Tartaren auf der Krim nicht berücksichtigt werden.

 

Letztendlich sind wir doch alle voneinander abhängig und sollten uns lieber darauf konzentrieren die Welt zu verbessern und gerechter zu gestalten, als uns gegenseitig unter Druck zu setzten und Kriege zu führen. In diesem Sinne wünsche ich allen eine gute und gesunde Zukunft.

 

mfg. Jürgen Peters

 

Russland läßt den Rubel frei floaten!

Die russische Zentralbank will ihre Interventionen zugunsten des Rubels

zurückfahren! Ab 2015 soll die Währung frei floaten.

Das ist meine persönliche Einschätzung zum Rubel und zur russischen Wirtschaft, Stand 24.01.2014

In den letzten zwei Tagen hat der Rubel über 2,5% zum Euro verloren und damit sogar den niedrigsten Stand seit 2008 unterschritten. Charttechnisch ist jetzt der Weg  nach unten offen. Heute kostete ein Euro in der Spitze 47,51 Rubel, dass nächste Kursziel sehe ich bei 50 Rubel pro Euro. Da es sich bei 50 Rubel um eine markante Größe handelt, könnte hier der erste Widerstand entstehen. Sollte diese Marke nicht halten, sind Kurse um 54 Rubel zum Euro in den nächsten 12 Monaten durchaus realistisch. Auf diesem Niveau liegt in etwa die untere Trenntlinie im Abwärtskanal, bzw. die obere Trenntlinie im Aufwärtskanal vom Euro zum Rubel.

 

Da die russische Zentralbank sich eine Hintertür offen gehalten hat, bei der Ankündigung den Rubel ab 2015 frei floaten zu lassen. ( Man will Euro und Dollar Verkäufe tätigen, falls der Rubel aus einer imaginären Bandbreite herausläuft ) Werden nun die Märkte in den nächsten Monaten testen, wo die untere Bandbreite zum Euro und Dollar liegt. Dabei kann es wie immer in so einer Situation, zu entsprechenden Übertreibungen nach oben, oder unten kommen.

 

Langfristig sehe ich es positiv den Rubel frei den Märkten zu überlassen. Ich denke in zwei bis drei Jahren wird sich die Lage um den Rubel beruhigt haben. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass danach der Rubel, neben dem Euro und USD, zu einer der führenden Währungen weltweit gehören wird. Allerdings nur, wenn man auf russischer Seite nun auch die nächsten, viel wichtigeren Schritte unternimmt.

 

Dazu gehört in erster Linie die Öffnung der Grenzen nach Westeuropa. Damit meine ich,  die Visafreiheit für Investoren, Touristen und ausländische Familienangehörige russischer Staatsbürger, die Devisen ins Land bringen und damit die Wirtschaft ankurbeln.

 

Ausbau der Infrastruktur, Öffnung der Märkte, Abbau der Bürokratie, Unterstützung durch die örtlichen Behörden und Absicherung der Investitionen ausländischer Unternehmer.

 

Abbau der viel zu hohen Import Steuern, im Interesse der eigenen Bevölkerung. Die durch den schwachen Rubel, die niedrigen Einkommen und viel zu hohen Preise, vor allem bei Lebensmitteln, schon seit Jahren die größte Last zu tragen haben.

 

Ehrliche Bekämpfung der Korruption und Vetternwirtschaft auf allen Ebenen. Ein kleiner Schritt hierfür, wäre die Erhöhung der Einkommen im öffentlichen Dienst. Massive Erhöhung der Gehälter für Lehrer, die auch heute noch oft unter 200 Euro pro Monat verdienen. Sie gehören zu den Hauptstützen der Gesellschaft, denn ohne gute Ausbildung, zu wenig Fachkräfte und damit schlechte Voraussetzung für neue Investitionen und Aufbau neuer Unternehmen.

 

Einführung von Mindestlöhnen und einem Steuerfreibetrag von 10,000 Rubel. Man hat zwar mit 13% einen der weltweit niedrigsten Steuersätze was sicher für Russland spricht, aber letztendlich nur die Reichen noch reicher macht. Es ist unmöglich von 5000 , oder 6000 Rubel zu leben und davon werden auch noch 13 % Einkommenssteuern abgezogen. Um zu Überleben, bleibt vielen Menschen dann nur noch der Weg in die Schwarzarbeit.

 

Finanzieren kann man das Ganze über mehrere Quellen. Erhöhung der Steuern bei mittleren Einkommen um 2 - 3%, stärkere Erhöhung bei hohen Einkommen.

 

Einführung einer Vermögenssteuer für Millionäre und Milliardäre, von denen Russland mehr als genug hat. Ungefähr 35% des gesamten Wohlstands von Russland gehört allein nur etwa 110 Milliardären.

 

Zu Zeiten des Kommunismus rühmte man sich noch, dass alle gleichermaßen am Wohlstand beteitigt wären, davon ist heute leider nichts mehr übrig geblieben.

 

Wobei es ja schon interessant ist, wie Russlands Oligarchen in so kurzer Zeit, so große Vermögen anhäufen konnten. Hier sollte man ehrlich mit sich selbst sein und dem Russischen Volk das zurückgeben, was man ihm genommen hat. Indem man das Geld in den Ausbau von Straßen, Schulen, Krankenhäusern, Kindergärten und in den Aufbau der Wirtschaft im eigenen Lande steckt. Vielleicht hat man ja noch einen kleinen Funken Russische Vaterlandsliebe im Herzen, um das Feuer wieder zu entfachen. Wie heißt es doch schon in der Bibel " Geben ist seliger denn Nehmen ".

 

Man kann ja mal träumen und hoffen!

 

Das ganze wäre sicher keine leichte Aufgabe, für den von mir sehr geschätzten Präsident Vladimir Putin und das von mir geliebte Russische Volk, aber es wäre eine gute Chance für eine bessere Zukunft.

 

Sicher hat sich in den letzten Jahren in Russland schon viel zum Positiven verändert, nur leider beschränkt sich das mehr auf die größeren Metropolen wie Moskau oder Sankt Petersburg.

 

Die Landbevölkerung lebt meist noch immer von der Hand in den Mund und der wirtschaftliche Aufschwung ist hier noch nicht  angekommen. Andererseits, hat sich dadurch eine gewisse Ursprünglichkeit erhalten und hauptsächlich hier in den Dörfern fernab von Moskau, lernt man das wahre Russland kennen. Die unglaubliche Gastfreundschaft und die Zufriedenheit der Menschen, trotz einem schwierigen Alltag und der schlimmen Vergangenheit. An der auch wir Deutschen nicht gerade unschuldig sind!

 

 

Mal abgesehen davon, ist auch bei uns im Westen nicht alles eitler Sonnenschein.

 

Wirtschaftskrise, Arbeitslose, Korruption, Obdachlose, Vetternwirtschaft,

Neid, Gier, Waffenverkäufe in Krisengebiete, Betrug, Kriminalität, Abhörskandal, Umweltverschmutzung, ob in USA oder in Europa, sind auch keine Errungenschaften mit den man prahlen kann, oder die einem das Recht geben, mit dem Finger auf andere zu zeigen.

 

Hunderttausende Menschen haben in den USA in den letzten Jahren ihre Häuser durch Zwangsversteigerungen verloren. Schuld daran waren letztendlich die Banken, die durch unkontrollierte Vergabe von Hypotheken und Zockerei an den Börsen, erst den Immobilienmarkt und ein Teil der Banken ( Lehman Pleite ) im eigenen Land zum Zusammenbruch brachten und dadurch die restliche Welt in eine weitreichende Wirtschaftkrise stürzten.

 

Als Belohnung für soviel Dummheit und Habgier, bekommen die Banken heute das Geld fast zinslos hinterhergeschmissen, um mit ihrer Zockerei da weiterzumachen wo sie aufgehört haben. Die Regierung hätte das Geld lieber den in Not geradenen Menschen als zinslose Darlehen zur Verfügung stellen sollen, damit sie ihre Häuser nicht durch Zwangsversteigenungen verlieren. Durch so eine Maßnahme, hätte sich sicher ein großer Teil der Krise verhindern lassen können, aber wie heisst es so schön, Geld regiert die Welt und Dummheit stirbt nicht aus!

 

Ganz ehrlich, ich verstehe nicht, wieso der russische Präsident Vladimir Putin im Westen noch immer ein recht negatives Image hat, im Gegensatz zu anderen Präsidenten wie Obama u.v.a. im Westen.

 

Man kann in keinen Menschen reinschauen, aber ich bin mir sicher, dass es sehr schwierig ist ein so großes Land wie Russland zu regieren. So groß, dass man die USA und Europa ganz locker darin verstecken könnte. Bei 14 Landesgrenzen zu anderen Staaten und über 100 verschiedenen Nationalitäten, muß man sich wirklich durchboxen können und darf sich keine Schwäche erlauben. Man braucht sich doch nur mal die Geschichte vom ehemaligen Jugoslawien anzuschauen und was daraus geworden ist. Ich hoffe inständig, dass Russland so etwas für immer erspart bleibt.

Ich habe großen Respekt vor dem Russischen Präsident Vladimir Putin und es gibt sicher einige im Westen, die sich eine Scheibe von ihm Abschneiden könnten.

 

Den allergrößten Respekt habe ich vor dem russischen Volk. Die trotz schlimmer Vergangenheit, vielen Entbehrungen, sich nicht entmutigen lassen, nicht jammern und auch mit dem oft wenigen was sie haben zufrieden sind!

 

Hier können wir uns alle im Westen, vorallem wir Deutsche, eine große Scheibe abschneiden. Genau wie an dem Zusammenhalt in den russischen Familien, über alle Generationen, der uns durch den ganzen Konsum in den letzten Jahrzehnten abhanden gekommen ist.

 

Letztendlich stellt sich die Frage, welches ist der richtige Weg in die Zukunft? Unser in den Industrienationen, oder der z.B. russischen Landbevölkerung.

Ich denke, man muß einen guten Weg dazwischen finden.

 

So wie wir ihn heute gehen? Bestimmt durch Werbung und Konsum, jeder will immer mehr, ohne Rücksicht auf die Anderen und die Zerstörung der Natur, auf Kosten unserer Kinder. Das wird nicht mehr lange gut gehen! Es wird noch mehr Kriege geben, nicht nur um Erdöl, Religionen und Freiheit, sondern um alle Ressourcen, Rohstoffe, Nahrungsmittel Lebensraum. Erst werden wir die Natur zerstören und danach uns selbst.

 

Vielleicht sollten wir lernen nicht nur immer vorwärts zu Laufen, sondern lieber öfter ein paar Schritte rückwärts machen. Sind wir wirklich glücklich mit dem was wir haben, mit all den Neuerungen, dem Konsum. Wir sollten lieber mal wieder nachdenken wie es in der Vergangenheit war, in unserer Kindheit, oder der unserer Eltern und Großeltern. Wie es Früher war und was uns wichtig erschien.

 

Ich denke, hier könnten wir einiges von dem russischen Volk lernen, das noch nicht alles vergessen hat. Wo man heute noch auf dem Land seinen Garten, oder einen kleinen Acker hat, auf dem man sich sein Gemüse, Kartoffeln und Obst selber anbaut. Seine Hühner im Stall für die eigenen Eier. Ein Schwein für das Fleisch und eine Kuh für die Milch, wenn man es sich leisten kann. Das sind nicht die Menschen die die Natur und damit unser aller Zukunft zerstören! Hier lebt man, soweit es möglich ist, im Einklang mit der Natur, weil man auf diese angewiesen ist.

 

Wir sind die Menschen die die Natur zerstören mit unserem unersättlichem Konsum!

 

Eigentlich ist es doch garnicht so wichtig wohin die Kurse der Währungen gehen. Viel wichtiger ist doch wohin wir unser Schiff des Lebens lenken, in ruhige und warme Gewässer, oder in den Abgrund des Meeres.


 

Wie bereits am Anfang des Artikels erwähnt, handelt es sich hier um meine ganz persönliche Meinung. Dass ich so vom Thema abschweife hatte ich eigentlich nicht geplant, aber vielleicht ist es Wert mal darüber nachzudenken!

 

mfg. Jürgen Peters


 



 

Meldung bei n-tv über das Thema, die russische Zentralbank gibt die Währung frei.


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