Probleme beim Kauf einer Wohnung in Auckland, Neuseeland.

Anfang des zwanzigsten Jahrhundert, etwa 2003, 2004 habe ich mir in Auckland Neuseeland ein Apartment in der Nelson Street auf Plan gekauft, das bedeutet vor Baubeginn. Da sah auf den Zeichnungen auch noch alles sehr gut aus. Die Kaufpreise im Gebäude stiegen mit der Etage nach oben. Deshalb habe ich mich für eine Wohnung mit Balkon in der ersten Etage entschieden. Mein Plan war, den deutschen Winter in Neuseeland zu verbringen, weil dort auf der Südhalbkugel zu der gleichen Zeit Sommer ist. Als das Gebäude fast fertig war, bin ich wieder nach Neuseeland geflogen, um mir alles anzuschauen. Vor Ort hat mich dann doch fast der Schlag getroffen. Etwa auf der halben Höhe von meinem Balkon verlief die Regenüberdachung des Bürgersteigs, sodass die Sicht ziemlich massiv eingeschränkt war. Das konnte man auf den Plänen bei Vertragsunterzeichnung weder sehen, noch gab es eine Information darüber. Es ist bei vielen Gebäuden in Auckland so, dass der Bürgersteig überdacht ist, wahrscheinlich um Anwohner, Beschäftigte in den Bürotürmen und Touristen vor dem Regen zu schützen, der dort häufiger vorkommt. In der Zwischenzeit hatte ich auch bei einem seriösen Makler erfahren, das Neubauwohnungen gerne überteuert an ausländische Investoren verkauft werden. Ich wollte die Wohnung in diesem Zustand natürlich nicht haben. Bei dem Bauträger kam ich nicht weiter, er wollte mich nicht aus dem Vertrag entlassen. Letztendlich hat mir dann der deutsche General Konsul aus der prekären Lage geholfen und dafür gesorgt, das ich den Vertrag ohne Kosten Kündigen konnte.

Unter diesem Link kann man das Gebäude mit der Überdachung in der unteren Etage sehen, wie es die Sicht der ersten drei Wohnungen ab der Ecke des Gebäudes, versperrt. Hätte besser eine Wohnung weiter links nehmen sollen. :)


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© Jürgen Peters

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